Beschreibung
2021 St. Saphorin, Letimbalier
Saint-Saphorin ist ein renommiertes Schweizer Weinanbaugebiet, dessen Zentrum das gleichnamige Dorf in der Appellation Lavaux im Kanton Waadt bildet. Die Weinberge liegen an schwindelerregenden Südhängen mit Blick auf den Genfer See und profitieren von einer sehr sonnigen Lage, die durch das helle alpine Sonnenlicht, das von der Oberfläche des Sees reflektiert wird, noch verstärkt wird.
Saint-Saphorin liegt unmittelbar westlich von Chardonne und östlich von Puidoux und Epesses (mit ihren jeweiligen Grand Crus Dezaley und Calamin) und befindet sich im Herzen einer der ältesten und berühmtesten Weinregionen der Schweiz.
Die Weinberge von Saint-Saphorin sind zwar vielleicht nicht so spektakulär wie die ihrer Grand-Cru-Nachbarn, aber dennoch beeindruckend und malerisch. Die Reben wachsen oft an steilen, manchmal terrassierten Hängen in Südlage mit Blick auf den See und profitieren von einer sonnigen Lage, klassischen Lehm-Kalk-Böden (mit einigen Gletscherablagerungen) und dem mildernden Einfluss einer so großen Wasserfläche.
Obwohl die französischen und Schweizer Alpen das Gebiet überragen, herrscht hier dennoch ein weitgehend kontinentales Klima mit kalten Wintern und heißen Sommern, wobei auch hier der See dazu beiträgt, extreme Wetterbedingungen in allen Jahreszeiten zu mildern.
Ein typischer Weinberg in Saint-Saphorin ist überwiegend mit Fendant oder Chasselas bepflanzt – der mit Abstand häufigsten Rebsorte im Lavaux und sogar im gesamten Waadtland. Pinot Noir, Gamay, die Gamay-x-Reichensteiner-Kreuzungen Garanoir und Gamaret sowie Merlot und andere Sorten (darunter Viognier und sogar ein wenig Syrah) finden sich häufig im Angebot der (in der Regel) kleinen, familiengeführten Weingüter der Region. Quelle: Winesearcher.


