Beschreibung
Singular Experiment 1005, Merlot, Cabernet Cubin, Weingut Heuberger
Die nördliche Grenze der Region bildet der Rhein, der sie von der süddeutschen Region Baden trennt; diese enge Verbindung zeigt sich im germanischen Stil vieler Aargauer Weine. Etwas verwirrend ist, dass sich die meisten Weinberge des Kantons um eine Stadt namens Baden an dessen östlichem Rand konzentrieren.
Das Aargau produziert hauptsächlich Rotweine, ganz im Einklang mit den Trends anderer Kantone im deutschsprachigen Norden der Schweiz. Sie werden vorwiegend aus Pinot Noir (hier unter seinem deutschen Namen Blauburgunder bekannt) gekeltert, der fast 85 Prozent der Rotweinreben und 60 Prozent der gesamten Rebfläche des Kantons ausmacht.
Die zweitbeliebteste rote Rebsorte ist Garanoir, eine Kreuzung aus Gamay und Reichensteiner, gefolgt vom alliterativen Trio Dornfelder, Dunkelfelder und Diolinoir.
Weißweine machen etwa ein Drittel der Produktion aus, wobei Müller-Thurgau oft eine Hauptrolle neben dem Pinot Noir spielt, wenn von der Region die Rede ist. Pinot Gris, Chardonnay, Sauvignon Blanc und Kerner sind im gesamten Kanton zu finden.
Die Geografie, die den Aargau prägt, unterscheidet sich kaum von der jenseits des Rheins: ein komplexes, sanft geschwungenes Netz aus bewaldeten Bergrücken und Hügeln, übersät mit Städten, Feldern, Weinbergen und vereinzelten Kalksteinbrüchen.
Geologisch gesehen werden die Böden hier vom Jura-Gebirge geprägt. Der Aargau liegt am östlichsten Ende der Gebirgskette, wo diese in sanft geschwungene Hügel und Täler ausläuft. Die Böden bestehen meist aus Jura-Kalkstein mit unterschiedlichem Lehmanteil, und in einigen Gebieten, wie beispielsweise rund um den Hallwilersee, ist ein deutlicher glazialer Einfluss mit Moränenablagerungen in den Tälern zu erkennen. Quelle: Winesearcher.




