Beschreibung
2002 Trimbach Riesling, Frederic Emile, Alsac
Das Maison Trimbach ist eines der ältesten Weingüter in der französischen Weinregion Elsass. Das seit 1626 bestehende Weingut Trimbach ist bekannt für seine Rieslingweine. Besonders hervorzuheben ist dabei ein Wein aus der kleinen Lage „Clos Sainte Hune“, der als einer der besten elsässischen Ausdrucksformen dieser Rebsorte gilt.
Neben dem Riesling umfasst das Weinportfolio von Trimbach eine Reihe klassischer elsässischer Rebsorten. Dazu gehören Sylvaner, Gewürztraminer, Pinot Blanc, Muskateller und Pinot Noir. Die Kollektion deckt eine Vielzahl von Stilen ab, doch trockene, lagerfähige Weine mit großer Mineralität sind die Spezialität von Trimbach. Das Haus keltert einige Vendanges Tardives und Selection de Grains Nobles sowie in ausgewählten Jahrgängen Eaux-de-Vie.
Trimbach liegt in Ribeauvillé, umgeben von kalkstein- und fossilreichen Weinbergen, die von den Vogesen geschützt werden. Trimbach besitzt Parzellen in mehreren Grand-Cru-Lagen, darunter Geisberg und Osterberg.
Die wichtigste Parzelle ist der ummauerte Weinberg Clos Sainte Hune, der innerhalb des größeren Grand-Cru-Weinbergs Rosacker in Hunawihr liegt. Diese Parzelle befindet sich seit mehr als 200 Jahren im Familienbesitz und bringt Weine mit hoher Mineralität und Lagerfähigkeit hervor. Obwohl dieser Wein aus einem Grand-Cru-Weinberg stammt, wird er nicht als solcher etikettiert; Trimbach hat auf den Titel zugunsten des prestigeträchtigen Namens Clos Sainte Hune verzichtet.
Das Haus befindet sich seit Jahrhunderten im Besitz der Familie Trimbach. Frédéric Emile Trimbach erhielt 1898 auf der Internationalen Weinmesse in Brüssel die höchste Auszeichnung für seine Weine; dies war ein entscheidender Wendepunkt für den Erfolg und den Bekanntheitsgrad der Marke. Im Jahr 1920 verlegte sein Sohn Frédéric Théodore das Familienunternehmen nach Ribeauville, um Platz für die Expansion zu schaffen. Das Haus befindet sich noch heute dort unter der Leitung der 12. und 13. Generation: Hubert Trimbach, seine Tochter Anne und seine Neffen Jean und Pierre. Quelle: Winesearcher.
Bewertung Robert Parker: 92/100

